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  1. Kreismusikschule:

    Beschäftigte wehren sich gegen Erpressung

    Seit Monaten gärt es in der Kreismusikschule, der Betriebsexpress berichtete

    Denn nach der Ausgründung und mehrfachen Umstrukturierung steht der Landkreis vor dem Scherbenhaufen seiner Privatisierungspolitik:

    Die kleine Kreismusikschule ist alleine nicht wirklich wirtschaftlich überlebensfähig und eine sinnvolle Fusion, zum Beispiel mit der VHS Göttingen-Osterode, scheint gescheitert. Die schlimmsten Befürchtungen werden somit wahr, wie sie z.B. von Seiten des ehemaligen Personalrates des Landkreises Göttingen in der Kreistagssitzung geäußert wurden, als dieser den fatalen Ausgründungsbeschluss fasste. Doch bevor die Institution nun langsam abgewickelt wird, versuchen die Verantwortlichen noch die Beschäftigten zu einem „Sanierungsbeitrag“ zu nötigen. Ein durchsichtiges und abgekartetes Spiel: Weigern sich die Beschäftigten Abstriche an ihren Arbeitsbedingungen zu akzeptieren, wird die Politik sicherlich versuchen, ihnen die Verantwortung für das Fiasko zuzuschieben….

    Beschäftigte sollen bluten

    Nun sollen also wieder die Beschäftigten die Suppe auslöffeln, die unfähige Geschäftsführer und der neu fusionierte Landkreis der Kreismusikschule eingebrockt hat. Dem Vernehmen nach versucht der SPD-geführte Landkreis mit der Androhung von ansonsten angeblich notwendigen Kündigungen die ca. zwanzig Beschäftigten zu erpressen, massive Verschlechterungen ihrer Arbeitsbedingungen zu akzeptieren: Sie sollen Änderungsverträge unterschreiben und z.B. für die nächsten 10 Jahre auf Lohnerhöhungen verzichten.

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  2. Richtigstellung

    Sehr geehrte Lesende, 

    uns ist ein Fehler unterlaufen, den wir hier gerne richtig stellen:

    Es ist nicht Lutz Renneberg aus Bovenden, welcher den Auftrag aus dem Landkreis bekommen soll, die Privatisierung der Kreismusikschule durch "Expertenmeinung" zu legitimieren. 

    Es ist die Kanzlei aus Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten Renneberg + Partner aus Kl. Lengden, die den Auftrag erhalten soll, insbesondere den  

    • Erhalt der Steuervorteile für die eingelegten EAM-Anteile zu prüfen
    • Gesellschaftsrechtliche Prüfung und Ausgestaltung und eine
    • Rechtliche Bewertung eines Zuschusses an einen privaten Dritten vor dem Hintergrund der Vereinbarkeit mit dem EU-Beihilferecht vorzunehmen.

    Wir bitten Lutz Renneberg um Entschuldigung für die falsche Darstellung in dem Blog-Beitrag vom 13. Februar mit dem Titel: "Die sicheren Arbeitsplätze der Kreismusiksschule sind zum Abschuss freigegeben". 

    Die Redaktion

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